China
Da mein Studium noch in den Ferien ist und mein Job noch nicht ganz fertig für mich ( und das ist wirklich der passende Ausdruck ) finde ich noch mal kurz die Zeit von dem China Urlaub zu berichten.
22.Juli 09 – Landung in Beijing – ich mag Fliegen ja wirklich nicht aber wer nach Asien in halbwegs kurzer Zeit will, muß das Flugzeug nehmen.
Beijing ist überraschend grün, wir sind untergebracht in der Nähe der Botschaften im Nord Osten der Stadt, tolle Ecke, recht ruhig ( für eine asiatische Großstadt ) und man findet doch ziemlich viel Wasser in der Stadt, in Form von Kanälen und Seen! Beijing ist riesig, der Versuch “kurze” Strecken nach Plan abzulaufen scheitert wirklich teilweise an der Orientierung und auch an den schier endlosen Wegen in deren Mitte plötzlich eine “Autobahnauffahrt” auftaucht die man mit mind. 1,5 weiteren Kilometern umgehen muß, die Lösung ist simple als auch günstig Taxi oder Metro. Danke an dieser Stelle noch mal an der Dumont Verlag, deren Reiseführer in der 2008 neu aktualisierten Auflage immer noch nicht mit namentlich richtigen Metro Stationen noch richtigen Strassennamen aufwarten kann. Wenn ihr einen Reiseführer für China braucht, dann holt euch bitte einen von Marco Polo, die wissen wie es geht!
Zum Essen, typisch für China sind denn doch schon scharfe Gerichte, der Europäer braucht ein wenig und keucht schon dann und wann mal aber Schärfe ist reine Gewöhnung und das geht in der Regel doch recht fix. Man sollte sich auch an Knoblauch gewöhnen, ein ewiger Bestandteil im Essen dort. Trotz Schärfe und Knoblauch, das Essen ist der Wahnsinn, unglaublich lecker, frisch und einfach nur köstlich. Gleich um die Ecke befand sich auch ein hervorragender Thailänder ( nur in Thailand selber ist das besser ) welcher in 10 Tagen gleich 5 Mal besucht wurde, ich sag nur “scharfer Entensalat” auf frischem Kohl! Ach und die berühmte Beijing Duck (Peking Ente) ist eine Pflichtveranstaltung in Beijing.
Zu den Sehenswürdigkeiten, davon gibt es viele! Stationen waren: Platz der Himmlischen Friedens, Die verbotene Stadt, Das Vogelnest ( und das ist wirklich riesig ), Chinesischen Mauer, die Ming Gräber, der Sommerpalast. An dieser Stelle möchte ich unseren Führer erwähnen “Jet” welcher nicht nur uns zu der Mauer gefahren hat, sondern echt nett, informativ (in englischer Sprache) und sehr hilfreich war.
Besucht wurden auch: Parkanlagen mit Seen ( wir reden hier von keinen Pfützen sondern richtigen Seen ), halbausgebrannte Hotels ( illegale Feuerwerke können richtig böse was anrichten ), Hotels die nicht abgebrannt waren, Shopping Meilen in denen die Geldbörse ausbrennen kann, Fake Märkte in denen ein Brand nicht auffallen würde, Kunst und Galerie Stadtviertel und ach irgendwie eigentlich alles. Es gibt überall was zu sehen und zu entdecken, Dinge welche man wirklich nicht in der Größenordnung wo anders vorfindet.

Das Vogelnest in Beijing
Lotus im Park
Fazit: trotz unglaublicher Wärme, welche dort doch Tag und Nacht herrschte, bin ich niemals so viel gelaufen wie in Beijing. Eine oder zwei Wasserflaschen mit sich herumtragen ist Pflicht, denn ohne kommt man nicht sehr weit. Die Taxifahrer fahren sehr human und man kann sich erstaunlich gut in der Stadt orientieren. Die Menschen sind sehr freundlich und mit einem Mix aus Mandarin und Englisch und diversen Zeigen und Deuten bekommt man auch alles, was man braucht!

Eingang zur verbotenen Stadt in Beijing
Der Aufenthalt in Beijing war 10 Tage lang und ich werde definitiv wiederkommen und mir noch mehr ansehen. Falls jemand Reisetipps für China braucht, einfach mal melden.